CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH
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Informieren Sie sich an dieser Stelle über Ihr Reiseziel. Wir halten alle relevanten Informationen für Sie bereit: Einreise und Fakten, Land und Leute, Gebräuche, Kulinarisches, Klima und Wetter, Gesundheit, Geld und Umtausch, Wichtige Adressen, Reisetipps und Reisehinweise
Einreise und Fakten
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Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.
Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Landesdaten Stromspannung220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.
Telefon/Post Feiertage1. Januar (Neujahr), 25. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 2. Juni (Himmelfahrt), 13. Juni (Pfingstmontag), 21. Juli (Unabhängigkeitstag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Jahrestag des Waffenstillstandes von 1918), 25. Dezember (Weihnachten); außerdem in Flandern 11. Juli (Tag der flämischen Gemeinschaft), in Wallonien 27. September (Tag der französischsprachigen Gemeinschaft), im deutschsprachigen Teil Belgiens 15. November (Tag der deutschsprachigen Gemeinschaft).
Wenn Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden sie meist am darauf folgenden Werktag nachgeholt. Davon abweichend können einzelne Betriebe andere Kompensationsregelungen bestimmen.
Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August. Der Hauptferienmonat ist der August. Vor Geschäftsreisen in dieser Zeit, sollte eine Terminbestätigung eingeholt werden.
ÖffnungszeitenBanken: Mo bis Fr 9-16 Uhr (in einigen Filialen Mittagspause von 12-14 Uhr);
Post: werktags von 9-12 Uhr und 14-17 Uhr;
Geschäfte: werktags 9/10-18/19 Uhr, freitags bis 21 Uhr, größere Supermärkte werktags bis 20 Uhr, freitags auch bis 21 Uhr.
An den großen Landstraßen haben Läden und Märkte auch sonntags von 10-17 Uhr geöffnet.
KleidungNormale, in Westeuropa übliche Kleidung ist zu empfehlen. Auch im Sommer sollte man leichtere Wollsachen oder eine leichte Jacke mitnehmen. Regenschutz ist immer notwendig.
Land und Leute
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Der Name Belgien kommt von den Belgen, einem keltischen Stamm der Antike. Zu dem römischen Gebiet gehörten das heutige Belgien, Nordfrankreich, die Niederlande und ein Teil der Schweiz. Die Nachfolge Roms trat in Westeuropa das Fränkische Reich an, das sich vom heutigen Belgien bis nach Deutschland ausbreitete und schließlich von den Pyrenäen bis östlich der Alpen und im Süden bis nach Rom reichte. Als das Fränkische Reich 843 aufgeteilt wurde, ging Belgien an das Herzogtum Lothringen. Im zwölften und 13. Jahrhundert zählten die flandrischen Städte zu den wichtigsten Gewerbezentren Europas. Zwischen 1516 und 1713 geriet das Gebiet unter spanische, später unter österreichische Herrschaft. 1795 wurde es dem Französischen Reich einverleibt. Auf dem Wiener Kongress wurde Belgien mit den Niederlanden und Luxemburg zum Königreich der Vereinten Niederlande zusammengeschlossen. Der Brüsseler Aufstand vom August 1830 leitete die Unabhängigkeit Belgiens ein. Seit diesem Zeitpunkt ist das Land ein unabhängiges, neutrales Königreich. Trotz erklärter Neutralität war es durch deutsche Besetzung in beide Weltkriege einbezogen. 1948 gründete Belgien zusammen mit den Niederlanden und Luxemburg die Wirtschafts- und Währungsunion "Benelux". In den sechziger Jahren wurden die belgischen Kolonien in Afrika in die Unabhängigkeit entlassen. Belgien gehört zu den Gründungsmitgliedern der EU.
WirtschaftBelgien ist vor allem eine Industrienation. Nur zwei Prozent der Erwerbstätigen sind in der stark mechanisierten Landwirtschaft beschäftigt, die trotzdem etwa 80 Prozent des gesamten Nahrungsmittelbedarfs Belgiens deckt. Hauptanbauprodukte sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Gerste, daneben Obst, Tomaten, Hopfen, Tabak und Flachs. Viehzucht und Milchproduktion sind die wichtigsten Agrarsektoren. Der größte Fischereihafen Belgiens ist Ostende. Die Fischsorten, die hier gefischt werden sind der Hering, die Seezunge, der Kabeljau. Aber auch Garnelen, Sprotten und Schollenfisch finden sich in den Netzen. Die Reserven an Belgiens bedeutendstem Rohstoff, der Kohle, sind bereits zum größten Teil ausgebeutet, die Förderung ist drastisch zurückgegangen. Belgien ist eines der am stärksten industrialisierten Länder Europas und einer der größten Stahlhersteller weltweit. Die Textilindustrie, die bereits im Mittelalter sehr bedeutend war, stellt Stoffe aus Baumwolle, Wolle, Leinen und Kunstfasern her. Textilzentren sind Brügge, Brüssel, Limburg, Gent, Lüttich (frz. Liège), Kortrijk (frz. Courtrai) und Mechelen. Saint-Nicholas ist ein Zentrum der Teppichindustrie. Brüssel und Brügge sind bekannt für die Herstellung von Spitze, feinem Batist und Damast. Die Diamantindustrie in Antwerpen ist weltweit einer der größten Lieferanten für geschliffene Industriediamanten.
ReligionCa. 90 Prozent der belgischen Bevölkerung gehören der römisch-katholischen Kirche an. Daneben gibt es protestantische Glaubensgemeinschaften und Anhänger des Judentums.
VegetationZu den zahlreichen Pflanzenarten, die in Belgien heimisch sind, gehören u.a. auch Hyazinthen, Fingerhut, Aronstab und Maiglöckchen. In den Wäldern findet man vor allem Eichen, Buchen und Ulmen. Kiefern werden im Rahmen von Wiederaufforstungsmaßnahmen gepflanzt.
TierweltFüchse, Dachse, Eichhörnchen, Wiesel, Marder und Igel kommen in Belgien vor. Rotwild und Wildschweine leben in den Ardennen.
Gebräuche, Kulinarisches
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Der Karneval wird besonders im wallonischen Landesteil noch nach ursprünglicher Art gefeiert. Als Karnevalshochburg gilt Binche, zwischen Charleroi und Mons gelegen. Im fast ausschließlich katholischen Belgien nehmen Prozessionen einen großen Platz ein. So gibt es in Charleroi beispielsweise den Brauch der Militärprozessionen, von denen der Bekannteste der Marche de la Madeleine ist, der Ende Juli veranstaltet wird. In Brügge findet neben der berühmten Heiligblutprozession alle fünf Jahre der historische Umzug des Goldenen Baumes statt. In Tournai gibt es die Maienprozession, die jährlich am zweiten Sonntag im September abgehalten wird. Die schönsten weltlichen Feste sind hier die "Fête des Rois" am Montag nach Dreikönig mit Umzug und das "Quarte Cortèges" am ersten Juniwochenende, deren Höhepunkte ein Riesenumzug mit historischen Figuren ist. Das berühmteste weltliche Fest in Belgien ist aber der "Ommegang" in Brüssel, der eine Wiederaufnahme des Umzuges von 1549 ist, der damals zu Ehren von König Karl V. veranstaltet wurde.
SouvenirsKeramik-, Messing- und Kristallwaren sind genauso beliebte Souvenirs wie Holzschnitzereien (Hochburg ist der Kurort Spa), Spitzen (Brügge, Brüssel, Mechelen), Schmuckwaren (Brüssel, Kortrijk), Marionetten (Liège/Lüttich) oder Wandteppiche. Auch belgische Nahrungsmittel wie Pralinen und Süßigkeiten oder belgisches Bier werden gerne gekauft.
Duty FreeKlima und Wetter
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Belgien hat gemäßigtes, westeuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und nicht zu kalten Wintern. Eine Ausnahme bilden hierbei die Ardennen, in denen an 120 Tagen im Jahr die Temperaturen unter dem Nullpunkt liegen. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Zeitraum von Juni bis August bei 13-23° C, in den Monaten von Dezember bis Februar bei -1 bis +5° C.
Beste ReisezeitMai bis Oktober.
Gesundheit
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Keine.
Empfohlene ImpfungenKeine.
Informationen zur MalariaGeld und Umtausch
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Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - Die schriftliche Deklaration bei Einreise nach Belgien aus einem Nicht-EU-Land sowie aus Belgien in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.) ist obligatorisch.
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Internationale Kreditkarten: Ja - werden von fast allen Geschäften und Hotels akzeptiert.
Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung mit EC-Karte und PIN-Nummer sowie mit Kreditkarten möglich.
Wichtige Adressen
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Reisetipps
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Brüssel
Brüssel, als Sitz der NATO und der Europäischen Union die "Hauptstadt Europas", hat nie aufgehört, auch die Hauptstadt des belgischen Königreiches zu sein. Im Mittelalter ein Handelsposten der burgundischen Niederlande, gehörte Brüssel seit 1477 zum Habsburgerreich, 1795 bis 1815 zu Frankreich, bis 1830 zu den Niederlanden und wurde 1830 Hauptstadt von Belgien, als sich das Land von den Niederlanden abspaltete. Klein und überschaubar drückte das Königshaus mit seinen Palästen und Parks der Stadt den Stempel auf. Das zunächst aus einer Ansammlung von Dörfern bestehende, als eher langweilige Beamtenstadt angesehene Brüssel hat sich heute zu einer Business-Metropole und einem boomenden Umschlagplatz für Waren und Dienstleitungen gemausert. Die Stadt ist offen und kosmopolitisch geworden.
Die Anziehungspunkte für Besucher sind der Grote Markt/Grand Place mit dem Rathaus und den 33 kunstvoll verzierten Zunfthäusern, das kleine, unscheinbare Manneken Pis in der Altstadt, das Atomium, als Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958, die Schätze belgischer Malerei von Breughel, van Dyck, Rubens bis Delvaux und Magritte in den berühmten Museen und die Kunst in der Metro. Brüssel ist auch ein Metropole des Jugendstils mit zahlreichen noch erhaltenen Art-Nouveau-Gebäuden. Die zahlreichen Parks Brüssels - rund 14 Prozent des Stadtgebietes sind Grünflächen - laden zum Entspannen und Verweilen ein. Neben einem reichen Besichtigungsprogramm erwarten den Besucher auch ein vielfältiges Kultur- und Musikangebot und gute Shopping-Möglichkeiten. Außerdem gilt Brüssel mit seinen zahlreichen Sterne-Restaurants als Hauptstadt der Gourmets und des feinen Essens. Das Umland lädt zu interessanten Ausflügen ein.
Gent
Gent hat, wie keine andere flämische Stadt, jahrhundertealte Kulturdenkmäler vorzuweisen. Die Burg Gravensteen, die mittelalterlichen Gilde- und Lagerhäuser am alten Hafen, die St.-Bavo-Kathedrale (Sint-Baafskathedraal) mit dem berühmten Altar von Jan van Eyck sind nur einige Höhepunkte der Stadt. In dem Museum für schöne Künste (Museum voor Schon Kunsten) können Werke der Alten Meister wie Hieronymus Bosch, Rubens, Frans Hals und Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert besichtigt werden. Als eigenständiges Museum in demselben Gebäude zeigt das Museum voor Hedendagse Kunst (Museum für zeitgenössische Kunst) moderne Kunst nach 1945. Zu einem Ausflug lädt das Kasteel van Larne ein, das etwa elf Kilometer östlich von Gent liegt.
Antwerpen
Antwerpen ist dank seines Hafens von jeher eine bedeutende Handelsstadt. Der Hafen kann heute bei einer Hafenrundfahrt besichtigt werden. Eine besondere Rolle spielt in Antwerpen der Diamantenhandel und die Diamantenindustrie, dem die Stadt ihren Weltruf verdankt. Sehenswert sind der Grote Markt mit dem Rathaus und den Zunfthäusern, Onze Lieve-Vrouwekathedraal mit den beiden berühmten Meisterwerken von Peter Paul Rubens (Kreuzaufrichtung und Kreuzabnahme) sowie die Sint-Jacobskerk mit der Rubenskapelle. Interessant ist auch das Museum Plantin-Moretus, das eine frühe Druckerwerkstatt mit Kontor und Schriftsetzerei zeigt. Im Zoo von Antwerpen tummeln sich über 6.000 Tiere aus 950 Arten, darunter Nashörner und Gorillas. Im Delphinarium finden im Sommer täglich Vorführungen statt.
Leuven
Leuven ist die älteste und größte Universitätsstadt Belgiens. Das Stadtbild wird von dem berühmten Rathaus dominiert, einem der prächtigsten Gebäude des spätgotischen Stils in Europa. Auch in die Sint-Pieterskerk in der Mitte des Grote Markt, die das Museum für religiöse Kunst beherbergt, sollte man einen Blick werfen. Eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart ist der Beginenhof, der heute zum Studentenwohnheim umgebaut ist.
Mecheln
Mecheln ist seit dem 16. Jahrhundert das geistliche Zentrum des Landes. Die Stadt ist Weltzentrum des Glockenspiels und der Wandteppichkunst. Die Sint-Romboutskathedraal mit dem Glockenturm ist eindeutig der Blickfang der Stadt. Zwei Glockenspiele werden im Sommer jeweils montags ab 20.30 Uhr gespielt.
Lüttich
Lüttich, die Hauptstadt von Wallonien, ist der Mittelpunkt eines bedeutenden Industriereviers und besitzt einen der größten Binnenhäfen Europas. Die Sehenswürdigkeiten von Lüttich liegen nicht weit auseinander, so dass die wichtigsten davon zu Fuß besichtigt werden können: der Palais des Princes-Evêques, der früher der Palast der Fürstbischöfe war, das Musée Curtius, das Exponate von der Frühgeschichte bis zur Französischen Revolution besitzt, das Musée de la Vie Wallone, das das Leben und die Kultur im wallonischen Teil Belgiens dokumentiert, und die Kirche Saint Barthélemy. Den besten Blick hat man von der Zitadelle und vom Parc de Cointe aus. Am Quai de la Batte findet jeden Sonntag ein Markt statt, auf dem alles von Trödel über Lebensmittel und bis hin zu Tieren feilgeboten wird. In der Provinz Lüttich entstand 1971 durch die Zusammenlegung des belgischen Naturparks Hohes Venn und des deutschen Naturparks Nordeifel der Deutsch-Belgische Naturpark. In dieser Gegend liegt ein ausgedehntes Moorgebiet, das eine einmalige Pflanzenwelt aufweist. Eindrucksvolle Aussichten hat man vom Turm auf dem Signal de Botrange. Insgesamt 4.000 Kilometer Wander- und Spazierwege durchziehen den Naturpark und laden zum Erkunden ein.
Brügge
Brügge ist mit seinen idyllischen Kirchen, Patrizierwohnungen, dem Beginenhof und Kanälen beinah als Freilichtmuseum zu betrachten. Sehenswert sind neben anderen Sehenswürdigkeiten vor allem der Markt mit den Hallen und dem 83 Meter hohen Belfried, die Burg, das Rathaus und die Heiligbloedbasiliek (Heiligblutbasilika). Daneben laden Museen wie das Gruuthusemuseum, in dem eine Sammlung von Altertümern und Kunstgewerbe untergebracht ist oder das Memlingmuseum mit Werken von Hans Memling, die zu den Höhepunkten altflämischer Kunst gehören, zu einem Besuch ein.
Tournai
Tournai ist nach Tongeren die älteste Stadt Belgiens. Das Stadtbild wird dominiert durch die Cathédrale Notre-Dame mit ihren fünf Türmen, die das bedeutendste kirchliche Bauwerk in Belgien ist. Der im Chorumgang ausgestellte Domschatz enthält u.a. zwei spätromanische Reliquienschreine. An der Westseite des Marktplatzes erhebt sich der Belfried (Beffroi), der älteste Glockenturm Belgiens. Interessant ist auch das Musée des Beaux Arts in dem Gemälde aus allen Epochen ausgestellt werden, u.a. von der Familie Bruegel, Rubens, Monet, Seurat, Ensor und Manet.
Namur
Namur ist Ausgangspunkt für einen Besuch des oberen Maastales (Valée de la Meuse). Von Namur aus werden Flussfahrten auf der Maas bis nach Dinant und auf der Sambre angeboten. Anlegestelle ist der Pointe de Grognon. Die Stadt selbst wird durch die Zitadelle beherrscht, die man mit einer Seilbahn, mit dem Bus und zu Fuß erreichen kann und die eine der mächtigsten Festungen Europas ist. Neben einem Rundgang zu Fuß kann man mit einem Touristenzug die wichtigsten Punkte anfahren. Sehenswert in Namur ist auch der Kirchenschatz des Klosters Oignies, der im ehemaligen Kloster der Schwestern von Notre-Dame aufbewahrt wird.
Nivelle
Nivelle, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, hat damals viele der kunsthistorischen Schätze verloren. Das berühmteste Bauwerk der Stadt ist die Kirche Collégiale Sainte-Gertrude, die zu den kostbarsten Zeugnissen römischer Baukunst in Belgien zählt. Der an die Kirche angrenzende Kreuzgang stammt aus dem 13. Jahrhundert. 17 Kilometer nördlich von Nivelles liegen die Ruinen der Zisterzienserabtei von Villers-la-Ville, die einen Ausflug lohnen.
Nordbelgien
Ein Besuch Flanderns ist eine Reise durch eine ganze Reihe von Kunst- und Kulturstädten, die eine reiche Vergangenheit und ein einzigartiges kunsthistorisches Erbe besitzen. In Städten wie Brügge, Gent, Antwerpen, Leuven oder Mechelen kann man schon den ein oder anderen Urlaubstag verbringen. Neben Kultururlaub ist in Flandern aber auch Bade- und Erholungsurlaub möglich. Die 67 Kilometer lange Nordseeküste ist bekannt für ihre reine und jodreiche Luft. Die Badeorte, wie beispielsweise Ostende oder De Panne bieten Entspannung und Erholung, aber auch Sport, Spiel und Unterhaltung. De Panne besitzt bei Ebbe den breitesten Strand der gesamten belgischen Küste, der bis nach Nieuwpoort reicht. Westlich von De Panne erstreckt sich das staatliche Naturschutzgebiet der Dünen von Westhoek. Auf den Wanderungen durch das Gebiet sind Hermeline, Marder und Kaninchen zu sehen.
Südbelgien (Wallonien)
In Wallonien zu dem die Provinzen Lüttich, Luxemburg, Namur, Hennegau und der südliche Teil Brabants gehören, ist der überwiegende Teil der Einwohner französischsprachig. Im Osten hat sich an der Grenze zu Deutschland eine kleine deutschsprachige Minderheit gehalten. Städten wie Nivelles, Tournai, Namur und Lüttich (Liège) lohnen mit ihren Kulturschätzen in jedem Fall einen Besuch.
Reisehinweise
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Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.
Allgemeine VorsichtsmaßnahmenSeit Januar 2006 besteht am Arbeitsplatz und in allen öffentlichen Gebäuden Rauchverbot, wobei es den Betrieben frei gestellt ist, getrennte Raucherräume einzurichten. Am 1. Januar 2007 wurde das Rauchverbot auf Restaurants erweitert. Rauchen ist hier nur noch in Raucherräumen erlaubt, in denen jedoch nur Getränke und keine Speisen serviert werden dürfen.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.