CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH
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Informieren Sie sich an dieser Stelle über Ihr Reiseziel. Wir halten alle relevanten Informationen für Sie bereit: Einreise und Fakten, Land und Leute, Gebräuche, Kulinarisches, Klima und Wetter, Gesundheit, Geld und Umtausch, Wichtige Adressen, Reisetipps und Reisehinweise
Einreise und Fakten
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Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.
Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Landesdaten Stromspannung230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.
Telefon/Post Feiertage1. Januar (Neujahr), 25. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges), 2. Juni (Himmelfahrt), 13. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand 1918), 25. Dezember (Weihnachten). In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 22. April (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).
Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.
Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.
ÖffnungszeitenBanken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);
Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);
Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.
KleidungNormale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.
Land und Leute
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Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.
WirtschaftBis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.
Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.
ReligionRund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.
VegetationFrankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.
TierweltIm Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.
Gebräuche, Kulinarisches
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In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.
Duty FreeKlima und Wetter
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Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:
In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.
Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.
Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.
Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.
Beste ReisezeitFür Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.
Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.
Gesundheit
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Keine.
Empfohlene ImpfungenKeine.
Informationen zur MalariaGeld und Umtausch
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Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Internationale Kreditkarten: Ja
Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder EC-Karte an den Automaten der Banken und Postämter.
Wichtige Adressen
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Reisetipps
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Paris
Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.
Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.
Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.
Marseille
Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.
Toulon
Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.
St. Tropez
Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.
Cannes
Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.
Provence
Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.
Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.
In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.
Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.
Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.
Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.
Côte d´Azur
Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.
Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.
Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.
Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.
Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.
Elsass
Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Loire-Tal
Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.
Korsika
Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.
Reisehinweise
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Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.
Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".
Allgemeine VorsichtsmaßnahmenIn den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben.
RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.