CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH
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Informieren Sie sich an dieser Stelle über Ihr Reiseziel. Wir halten alle relevanten Informationen für Sie bereit: Einreise und Fakten, Land und Leute, Gebräuche, Kulinarisches, Klima und Wetter, Gesundheit, Geld und Umtausch, Wichtige Adressen, Reisetipps und Reisehinweise
Einreise und Fakten
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Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der mindestens noch für die Dauer des Aufenthalts gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen genügt auch der mindestens noch für die Aufenthaltsdauer gültige Personalausweis. Außerdem notwendig sind ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.
Landesdaten Telefon/Post Feiertage1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 7. März (Rosenmontag, Grüner Montag), 25. März (Griechischer Unabhängigkeitstag), 1. April (Nationalfeiertag - EOKA-Tag), 22. April (Orthodoxer Karfreitag), 25. April (Orthodoxer Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 13. Juni (Orthodoxer Pfingstmontag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. Oktober (Zyprischer Unabhängigkeitstag), 28. Oktober (Griechischer Nationalfeiertag - Ochi-Tag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten), Nachmittag des 31. Dezember (Silvester).
Die Hauptferienzeit im griechischen Teil Zyperns erstreckt sich über die Monate Juli und August.
Im türkischen Teil geht die Hauptferienzeit von Juni bis August. Geschäftsreisen sollten in dieser Zeit sowie während des Fastenmonats Ramadan vermieden werden.
ÖffnungszeitenBanken: Mo bis Fr 8.30-12. Zentral gelegene Banken bieten "afternoon tourist services" an. Tagsüber durchgehende Öffnungszeiten in den Banken in den Internationalen Flughäfen Larnaka und Paphos, teilweise auch nachts zu den Flügen geöffnet. Außerdem gibt es einen Bank-Schalter im Hafen von Limassol;
Post: Distrikt-Postämter (Lefkosia, Larnaka, Limassol, Paphos), außerdem das Eleftheria Square Postamt in Lefkosia und das Hauptpostamt in Limassol von September bis Juni Mo bis Fr 7.30-13.30 Uhr und 15-18 Uhr, Sa 8.30-10.30 Uhr, im Juli bis August Mo bis Fr 7.30-13.30 Uhr und 16-19 Uhr (außer Mi), Sa 8.30-10.30 Uhr;
Alle anderen Postämter von September bis Juni Mo bis Fr 7.30-13.30 Uhr, außerdem Di 15-18 Uhr, im Juli und August Mo bis Fr 7.30-13.30 Uhr.
Alle Postämter sind an Sonn- und Feiertagen geschlossen.
Büros: normalerweise Mo bis Fr 8-13 Uhr sowie 14.30-17.30 im Winterhalbjahr (Oktober bis April) bzw. 8-13 Uhr sowie 16-19 Uhr im Sommerhalbjahr (Mai bis September);
Behörden: Mo bis Fr 7.30-14.30 Uhr, im Winterhalbjahr zusätzlich auch am Mittwoch von 15 bis 18 Uhr (September bis Juni), hiervon weichen die Zeiten für Publikumsverkehr ab, die nicht einheitlich sind; telefonische Terminabsprache ist angeraten.
Geschäfte: Während der Winterperiode vom 1. November bis 31. März Mo, Di, Do bis 19 Uhr geöffnet, Mi bis 14 Uhr, Fr bis 20 Uhr und Sa bis 15 Uhr geöffnet;
Während der Sommerperiode vom 1. April bis 31. Oktober Mo, Di, Do bis 20.30 Uhr geöffnet, Mi bis 14 Uhr, Fr bis 21.30 Uhr, Sa bis 17 Uhr geöffnet. Im Sommer außer samstags nachmittags von 14 bis 17 Uhr geschlossen.
KleidungVom Frühjahr bis Herbst ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung angebracht. Für die Abende sollte man auch leichte Wollsachen eingepackt haben. In den übrigen Monaten sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Bei einem Aufenthalt in den Bergen (Schnee) ist im Winter warme Kleidung erforderlich. Auf jeden Fall sollte man aber auch Regenbekleidung mitnehmen. Bei Kirchen- und Klosterbesichtigungen sollte dezente Kleidung getragen werden.
Land und Leute
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Zypern ist seit ca. 9.000 Jahren besiedelt. Im Bronzezeitalter exportierten die Bewohner Zyperns Kupfer und dies vor allem nach Syrien, Palästina, Ägypten und Kreta. Eine wirtschaftliche Blütezeit erlebte Zypern in den Jahren von 1400-1200 v. Chr. Um 1050 v. Chr. zerstörten Erdbeben viele Handelsstädte - erst im achten Jahrhundert v. Chr. errichteten die Phönizier wieder eine Siedlung in Kistion. Zypern blühte mit verschiedenen Stadtkönigreichen wieder auf. Nach abwechselnder Beherrschung durch Assyrer, Ägypter und Perser entwickelte sich Zypern unter Alexander dem Großen zu einer hellenistischen Provinz. Zypern wurde 58 v. Chr. von Rom annektiert und nach der Zweiteilung des Reiches von Byzanz regiert. In dieser Zeit wurden viele bedeutende Kirchen und Burgen erbaut. Im elften Jahrhundert begann die Herrschaft der Franken und später der Venezier. Um 1570 fiel Zypern in einer Schlacht unter osmanische Herrschaft. 1925 wurde Zypern britische Kronkolonie. Das Erbe, dass in Zypern auf der linken Seite gefahren wird, ist ein Andenken an diese Zeit. Zypern wurde erst nach einem Bürgerkrieg 1958 unabhängig. Der Konflikt zwischen Türken und Griechen gipfelte in einer türkischen Invasion 1974, der ethnische Säuberungen in allen Landesteilen folgten. Die ausgerufene Republik Nordzypern wird jedoch von keiner Nation (außer der Türkei) anerkannt.
Seit 1998 wurde über den Beitritt Zyperns in die EU verhandelt. Zypern ist seit dem 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.
WirtschaftDer südliche Teil Zyperns gehört zu den reichsten Ländern des Mittleren Ostens. Im Norden ist die wirtschaftliche Entwicklung an diejenige der Türkei geknüpft und deutlich instabiler. Trotz wichtiger Anbaugebiete für Zitrusfrüchte und besserer Hotels hat der Norden auch im Tourismus Schwierigkeiten.
In der Landwirtschaft arbeiten noch 14 Prozent der Zyprioten. Es werden Weintrauben, Kartoffeln und Gerste angebaut, Schafe, Schweine und Ziegen gehalten. Die größten Exporterlöse werden mit Nahrungsmitteln und Textilien erzielt. Viele ausländische Reedereien lassen ihre Schiffe unter zypriotischer Flagge laufen, da dies meist enorme steuerliche Vorteile bietet und gleichzeitig gewisse Sicherheitsstandards garantiert.
Der Schlüssel zum Erfolg wurde der Tourismus, der heute größter Devisenbringer des südlichen Zypern ist.
ReligionEntsprechend der türkischen und griechischen Landesteile sind auch die Religionen verteilt. Allerdings gibt es über die tatsächlichen Bevölkerungszahlen und damit auch über die Religionsverteilung Uneinigkeiten. Man spricht von 77 Prozent orthodoxen Christen und von 18 Prozent Muslimen. Darüber hinaus gibt es Armenier, Maroniten und Katholiken.
VegetationIm Frühjahr blühen unzählige farbenprächtige Sträucher, darunter auch der duftende Lavendel. Im Sommer ist das Flachland der Insel jedoch ausgedörrt, grau und braun. Im Gebirge stehen Fichten, Wacholderbüsche und Zedern. Viele knorrige Bäume bereichern das Landschaftsbild. Von den einst großen Eichenwäldern sind nur noch vereinzelte Bäume zu finden.
TierweltDas größte heute auf Zypern lebende Säugetier ist das Mufflon. Große Ziegenherden grasen die Büsche ab, so dass vielerorts die Artenvielfalt auf den Wiesen zurückgegangen ist. Fische gibt es nur wenige; an der Westküste nisten sowohl Karettschildkröten als auch griechische Landschildkröten. Die Stechmücken Zyperns sind in der Nähe der Salzseen besonders stechfreudig. Die schönsten Insekten der Insel sind die zahlreichen Schmetterlinge, wie z.B. die großen Schwalbenschwänze oder die gelben Zypern-Schmetterlinge. Mit etwas Glück kann man auch Gottesanbeterinnen entdecken. Als Zwischenstation für Zugvögel wird Zypern von Kranichen und Jungfernkranichen überflogen. Die Jagd auf Zugvögel ist jedoch ein ernst zu nehmendes Problem Zyperns, da diese Jagd ein Nationalsport ist.
Gebräuche, Kulinarisches
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Der Karneval ist ein Erbe der venezianischen Epoche und wird besonders in Limassol stark gefeiert. Er beginnt 60 Tage vor dem orthodoxen Osterfest.
Beim Fest Kataklysmos, das meist auf Pfingsten fällt, gibt es in Larnaka Bootsrennen, Sängerwettstreite und einen großen Jahrmarkt. Im September wird beim überfüllten Weinfest in Limassol zwei Wochen lang kostenlos Wein ausgeschenkt. Ebenfalls in Limassol gibt es ein angesehenes Kulturfest mit viel Folklore, das im Innenhof der Burg gespielt wird.
SouvenirsHandgemalte Ikonen gehören zu den kostbarsten Reiseandenken der Insel. Da antike Exemplare nicht exportiert werden dürfen, können neue auf Wunsch angefertigt werden. Die Ikonen der Souvenirgeschäfte sind meist einfachste Drucke. Kostbar sind auch Léfkara-Spitzentischdecken, die mehrere hundert Euro kosten. Auch hier gibt es billigere Nachahmungen aus dem Orient. Schön und preiswert sind Korbarbeiten, die am besten in den Markthallen von Lefkosia und Limassol gekauft werden. Von einem Ausflug in den Norden der Insel dürfen keine Andenken in den Süden zurückgebracht werden!
Duty FreeKlima und Wetter
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Klimatisch gehört Zypern zu den wärmsten Gebieten des Mittelmeerraums. Den größten Teil des Jahres hindurch scheint die Sonne - Zypern hat bis zu 320 Sonnentage Jahr - , von Mai bis September gibt es nur selten Regen. Juli und August sind die heißesten Monate mit maximalen Tagestemperaturen von ca. 33°C.
Winterliche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind im Flachland eine Seltenheit, doch ist das Troodos-Gebirge einige Monate von Schnee bedeckt.
Beste ReisezeitAm besten bereist man Zypern von April bis Oktober. Wer Hitze nicht gut verträgt, sollte jedoch die besonders heißen Monate Juli und August meiden.
Gesundheit
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Keine.
Empfohlene ImpfungenHepatitis A.
Informationen zur Malaria Ärztliche HilfeLEFKOSIA:Dr. Uta Papapetru (spricht Deutsch), 9 Penelopi Delta,, Lefkosia, Tel. (02) 245 56 30.
Geld und Umtausch
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Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Zypern aus Nicht-EU-Ländern sowie Ausreise aus Zypern in Nicht-EU-Länder ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.). Bei Einreise aus EU-Ländern bzw. Ausreise in EU-Länder müssen Beträge erst ab 12.500 Euro (oder entsprechendem Gegenwert in anderen Währungen) schriftlich deklariert werden.
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt; siehe Deklaration.
Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.
Geldautomat: Ja - EC-Karte.
Reiseschecks: Ja - Euro-Reiseschecks werden empfohlen. Reiseschecks in Brit. Pfund werden ebenfalls akzeptiert, sind jedoch bei Deutschen Banken in der Regel nicht erhältlich.
Wichtige Adressen
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LEFKOSIA:Dr. Uta Papapetru (spricht Deutsch), 9 Penelopi Delta,, Lefkosia, Tel. (02) 245 56 30.
Reisetipps
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Lefkosia (Nikosia)
Die innere Grenze Zyperns verläuft mitten durch die Altstadt der Hauptstadt. Dennoch wurde versucht, die Fußgängerzone auf beiden Seiten attraktiv zu gestalten. Gassen voller Flair laden zum Bummeln ein. Sehenswert sind unter anderem das Leventis-Museum mit Exponaten zur Geschichte der Stadt und das Byzantinische Museum, das über die Entwicklung der Ikonenmalerei informiert und über 150 Ikonen ausstellt. Daneben findet man im Nationalmuseum kostbare archäologische Funde Zyperns, unter anderem 2.000 zum Teil lebensgroße Terrakottafiguren. Im nördlichen Teil Lefkosias hat man vom Minarett der Selimiye-Moschee (ehemalige Spohienkathedrale) einen schönen Überblick über die gesamte Stadt.
Limassol
Die zweitgrößte Stadt Zyperns ist bekannt durch lebenslustige Einwohner und Feste: Weinfest und Karneval. Die vielfach veränderte Burg ist die wichitigste Sehenswürdigkeit der Stadt.
Larnaca
Larnaca ist ein idealer Urlaubsstandort für alle, die einen schönen Sandstrand und gleichzeitig Stadtbummel mit Atmosphäre genießen wollen. Die Altstadt grenzt direkt an die breite Uferpromenade mit hohen Palmen und Straßencafés. Larnaca ist die drittgrößte Stadt Zyperns. Larnaca war schon im zweiten Jahrtausend v. Chr. eine bedeutende Siedlung. Im ersten Jahrhundert n. Chr. entstand hier eine christliche Gemeinde, deren erster Bischof der durch Christus von den Toten erweckte Lazarus gewesen sein soll. Im 18. und 19. Jahrhundert war Larnaca der wichtigste Handelshafen der Insel.
Ein Stadtspaziergang dauert circa eine Stunde. Im empfehlenswerten Pierides-Museum findet man in einer Privatsammlung Exponate, die Einblick in den Lebensstil um die Jahrhundertwende gewähren. Das große Volksfest zu Pfingsten ist Kataklysmos, an dem eine Woche lang gefeiert wird.
Paphos
Paphos ist eine Stadt, die in eine Oberstadt sowie eine Unterstadt geteilt ist. In der Unterstadt liegen die Ausgrabungsstätten. Nordwestlich des Hafens wurden in einer Ruinenstadt Mosaikbilder freigelegt, die zu den wichtigsten Sehenswürdikeiten Zypern gehören und als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuft wurden. Besonders schön sind die Szenen im Haus des Dionysos, im Haus des Theseus oder im Haus des Aion. Zum Teil mischen sich hier Motive der griechischen Mythologie mit frühchristilichen Themen. Etwas abseits liegen die sogenannten Königsgräber. Einige der Gräber der Oberschicht imitieren Villen der Lebenden.
Famagusta
Famagusta hatte seine Blütezeit im 13. Jahrhundert als Drehscheibe des Handels zwischen Orient und Okzident. Viele christliche Gemeinschaften und reiche Kaufleute trugen zum Bau vieler Kichen bei. Famagusta liegt im Nordosten Zyperns und ist seit der Teilung der Insel stark verändert. Der Stadtteil Varosha, früher Standort vieler Hotels, ist unbewohnt und vom Militär kontrolliert. Hauptattraktion der fast unveränderten Altstadt sind die vielen sakralen Bauten sowie die Befestigungen. Dazu bietet sich den Urlaubern ein eher ruhiges Stadtbild und ausgedehnte Sandstrände im Norden der Stadt. In der nahen Ausgrabungsstätte Salamis wohnten zur Blütezeit bis zu 120.000 Menschen. Salamis wurde im siebten Jahrhundert aufgegeben. Die Sehenswürdigkeiten sind weit verstreut, bei Zeitmangel kann man sich auf das römische Gymnasium, die Termen und das Theater beschränken.
Girne
Vermutlich wurde die Stadt Kyrenia im heutigen Nordteil des Landes bereits im zehnten Jahrhundert v. Chr. gegründet. Die Festung der Stadt ist das am besten erhaltenen Kastell Zyperns.
Die nahe Bergfeste St. Hilarion gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Zyperns. Die Ritterburg scheint direkt aus den schroffen Kalkfelsen des Kyrenia-Gebirges zu wachsen. Am schönsten ist ein Besuch in der Vormittagsstimmung.
Die Abtei Bellapais wurde 1205 von Augustinermönchen gegründet. Im Stil der nordfranzösischen Gotik fügt sich der Konvent gut in die von Olibvenhainen, Zypressen und Dattelpalmen geprägte Umgebung ein.
Agia Napa
Diese Region gehört in der Hauptsaison zu den meistbesuchten Gebieten Zyperns - dank ausgedehnter Sandstrände. In Agia Napa hat sich nach der Teilung Zyperns das wichtigste Hotelzentrum Zyperns aufgebaut. Der gesamte Ort lebt inzwischen vom Fremdenverkehr und ist vollständig auf die Vergnügungen der Urlauber eingestellt. Inmitten des Ortes steht das Kloster, in dem eine beschauliche ökumenische Begegnungsstätte eingerichtet wurde.
Tróohdhos-Gebirge
Das Tróodhos-Gebirge ist weder ein wildes noch ein liebliches Gebirge. Der Wald ist dicht, die Straßen sind gut, die Hänge sind schroff, das Land einsam, die Dörfer weit entfernt. Uralte Klöster verstecken sich unter mächtigen Scheunendächern. Die Fresken dieser verborgenen Schätze strahlen in überwältigenden Farben. Viele der winzigen Dörfer des Gebirges gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Winter können einige Straßen wegen Schneefalls, Erdrutschgefahren und reißenden Bächen gesperrt sein. Ideal ist eine Fahrt ins Gebirge im Sommer, da es hier selten über 30 Grad Celsius warm wird. Gerade wegen der milden Temperaturen im Sommer ist das Gebirge zum Wandern gut geeignet. Der Ort Pedhulás ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Die Fremdenverkehrszentrale Zypern hält einen Wanderführer bereit.
Die Anlage des Klosters Kýkko vermittelt einen guten Eindruck eines lebendigen orthodoxen Konventes, kunstgeschichtliche Besonderheiten dürfen allerdings nicht erwartet werden. Bemerkenswert ist eine Marien-Ikone, die der Evangelist Lukas selber gemalt haben soll. Kýkko ist das reichste Kloster Zyperns und ist Ziel vieler Touristen. Auch Bustouren werden in Kýkko gerne gesehen - man ist entspechend auf Andrang vorbereitet mit Restaurants, Parkplätzen und Andenkenläden. Oberhalb des Klosters liegt, gut zu Fuß erreichbar, die Ruhestätte Makários III. (Präsident Zyperns, Erzbischof der Insel, zeitweise Mönch von Kýkko). Kurz vor dem Grab hängen in den Bäumen Stofffetzen links und rechts des Fußweges, die Zeichen der Trauer und der Verehrung für den Verstorbenen sind.
Reisehinweise
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Aktueller Hinweis:
Infolge einer Explosion auf dem Marinestützpunkt Mari in der Nähe von Limassol am Montag, den 11. Juli 2011, kam es zu einer starken Beschädigung eines Kraftwerks. Landesweit kommt es seither zu Stromausfällen und Unterbrechungen der Wasserversorgung. Touristische Einrichtungen, wie z.B. Hotels, werden aber vorrangig mit Strom und Wasser versorgt, so dass Reisende kaum Auswirkungen verspüren werden. Es ist ratsam, sich vorab über den Reiseveranstalter über die aktuelle Lage im Urlaubsgebiet zu informieren.
Das Auswärtige Amt rät nicht von Reisen nach Zypern ab.
Die Republik Zypern ist seit dem 1. Mai 2004 Mitgliedsstaat der EU, jedoch existieren weiterhin zwei Teile. Die Trennlinie zwischen Nordzypern und Südzypern, die sogenannte Pufferzone, wird von UN-Einheiten kontrolliert. Sie ist militärisches Sperrgebiet und außerdem teilweise vermint. Als Reisender sollte man sehr vorsichtig sein, wenn man in die Nähe dieser Demarkationslinie gelangt. Die seeseitige Verlängerung der Grenze sollte weder schwimmend noch mit Booten passiert werden.
Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.
Allgemeine VorsichtsmaßnahmenFOTOGRAFIEREN: Das Fotografieren der Demarkationslinie (Green-Line), des UN-Überganges in Lefkosia sowie der Militäranlagen ist verboten. Hält man sich nicht an dieses Verbot, kann das Filmmaterial beschlagnahmt werden.
DROGEN: Bereits der Besitz kleinster Drogenmengen genügt, um sich strafbar zu machen.
RAUCHEN: In öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln wie Taxis oder Busse, ist das Rauchen verboten. Bei Verstoß gegen das Gesetz sind Bußgelder zu zahlen, ca. 34 Euro bei Rauchen in öffentlich Gebäuden bzw. ca. 85 Euro bei Rauchen in Taxis oder Bussen.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.