Aktiv Klimaschutz betreiben!

Mit CTS reisen Sie klimaneutral!


Was hat Ihre Reise eigentlich mit Indien zu tun?

Gruppenreisen maßgeschneidert und perfekt zu organisieren ist unsere Leidenschaft. Als Reiseveran­stalter sehen wir uns aber auch in einer besonderen Verantwortung unserer Umwelt gegenüber. Deshalb haben wir bereits seit 2018 für mehr als 17.000 Reisegruppen und über 550.000 Teilnehmer die durch Beförderungsleistungen entstandenen CO2-Emissionen kompensiert. Seit 2021 gleichen wir zusätzlich die durch Übernachtungen anfallenden CO2-Emissionen aus.

Die Kompensation erfolgt in Zusammenarbeit mit der KlimaInvest Green Concepts GmbH z.B. über folgende Projekte:  

Aufforstung

In den ländlichen Gebieten Indiens, in denen die Bevölkerung von der Landwirtschaft lebt, herrscht häufig große Armut: Die bewirtschafteten Kleinparzellen sind degradiert und landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar. Die von uns unterstützen Aufforstungsprojekte steuern dagegen. Die Besitzer der Parzellen erhalten finanzielle und fachliche Unterstützung zur Wiederaufforstung und damit Aufwertung der Parzellen. So profitieren auch die Menschen vor Ort.  Über 12.000 Besitzer kleiner Landflächen bekommen so die Möglichkeit, ihr Land wieder zu nutzen und Einkommen zu generieren, ohne dass die Natur darunter leiden muss. Darüber hinaus entstehen weitere Arbeitsplätze in Baumschulen, beim Transport der Samen und Pflanzmaterialien, beim Pflanzen selbst und bei der Vorbereitung der Landflächen. Jährlich werden so große Mengen an CO2 eingespart. Die Landbesitzer sind an dem Verkauf der CO2 Minderungsrechte beteiligt. Die Maßnahmen verhindern zudem, dass die Flächen weiter degradieren, stabilisieren die Böden und erhöhen deren Fruchtbarkeit.

 Erzeugung von Ökostrom

Als zweitbevölkerungsreichstes Land der Erde benötigt Indien eine große Menge an Energie. Dieser Bedarf wurde bislang durch den Betrieb von Kohlekraftwerken gedeckt, die unser Klima sowie die Natur durch die hohen Schadstoffausstöße massiv beeinträchtigen und außerdem zu einer starken Luftverschmutzung führen. Seit 2010 gewinnen die erneuerbaren Energien an Bedeutung, zumal die örtlichen Bedingungen in Indien für die Nutzung von Wind- und Wasserkraft sowie der Gewinnung von Solarenergie ideal sind. Die von uns geförderten Projekt fördern die Entwicklung entsprechender Kraftwerke. Durch den Bau und den Betrieb der Anlagen entstehen neue Arbeitsplätze. Die regionale Wirtschaft profitiert von diesen Maßnahmen, die dort lebenden Menschen zusätzlich durch eine verbesserte Luftqualität. 

 

 

Für alle mit CTS durchgeführten Reisen gilt:

  • CTS garantiert über verschiedene Projekte die zertifizierte CO₂-Kompensation für alle über CTS gebuchten Beförderungs- und Übernachtungsleistungen.
  • Für Ihre Gruppe entstehen dafür keine zusätzlichen Kosten.
  • Ihre Gruppe leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Sie und Ihre Teilnehmer unterstützen die Menschen im Projektland.

Warum die CO₂-Kompensation wichtig für unsere Umwelt ist


Die Klimawaage

Die Klimawaage zeigt den Umgang mit CO2 Emissionen

Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr

Im Vergleich ist der Reisebus mit einem Ausstoß von 31g Treibhausgasen pro Personenkilometer das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Dicht gefolgt von Bahnreisen im Fernverkehr. Einen detaillierten Vergleich der Emissionen einzelner Verkehrsmittel liefert das Umweltbundesamt hier.


Wie funktioniert Klimaneutralität?

Dem Prinzip der Klimaneutralität liegt die Grundidee der Klimabalance zu Grunde. Die erhöhte Konzentration von Treibhausgasen hat eine globale Schädigungswirkung. Es ist dabei nicht relevant, wo die Emissionen entstehen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, diese durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an einem beliebigen Ort zu kompensieren.

Wie funktioniert die Kompensation von CO₂-Emissionen bei CTS?

Die durch Beförderungs- und Übernachtungsleistungen entstehenden CO₂-Emissionen kompensieren wir über das Projektportfolio der KlimaInvest Green Concepts GmbH. Die unterstützten Projekte sind offiziell registriert, folgen den Regularien des Kyoto-Protokolls und entsprechen den strengen Anforderungen der unabhängigen und gemeinnützigen Verified Carbon Standard Association (VCS). Außerdem werden Emissionen, die aus dem Strom- und Wärmebezug für unser neues Bürogebäude am Unternehmenssitz in Lemgo entstehen, ebenfalls kompensiert. Die Ausstellung und Entwertung der CO₂-Emissionsrechte wird über geprüfte internationale Register durchgeführt und offiziell bestätigt.


Ein weiteres von uns gefördertes Projekt:

Ökostromerzeugung in der Türkei

Erneuerbare Energien wie Methangasnutzungsanlagen machen derzeit nur einen kleinen Teil im türkischen Energie-Mix aus. Dabei sind die großen Müllaufkommen der Ballungszentren wie z.B. Istanbul sehr geeignet für die Gewinnung von Methangas. Die  von den vorher offenen Deponien entweichenden klimaschädlichen Gase werden nun abgefangen und zur Energiegewinnung genutzt.  

Sozialer und ökologischer Zusatznutzen: Durch den Aufbau und Betrieb der Anlagen entstanden zahlreiche Arbeitsplätze und die lokale Wirtschaft wurde gestärkt. Durch die nun gesteuerte Verrottung des Mülls wird die Luftqualität verbessert und verhindert, dass Boden und Grundwasser durch schädliche Stoffe verunreinigt werden. Durch die Bereitstellung von Ökostrom wird die Nutzung von klimaschädlicher Kohle- und Gasenergie reduziert.

Eine detaillierte Projektbeschreibung finden Sie hier.

 


Erfahrungsbericht:

Gewinner der von CTS finanzierten Klimawochen in Bremerhaven

Schüler während des Vortrags

Durch eine erfolgreiche Bewerbung bei der deutschen Klimastiftung und dem Reiseveranstalter CTS konnte der Physik-Leistungskurs der Qualifikationsphase 1 an einer Bildungsreise zum Thema „Klimaschutz“ nach Bremerhaven teilnehmen. Dabei besichtigte dieser unter anderem das Klimahaus und das Alfred-Wegener-Institut.

Direkt zu Beginn der Fahrt konnten im Rahmen einer sehr interessanten Führung auch die Labore des Alfred-Wegener-Instituts besichtigt werden. Nach einer Begrüßung durch den Vorstand der deutschen Klimastiftung, Arne Dunker, ergab sich die erste Gelegenheit, die Reise entlang des 8. Längengrades mit ihren verschiedenen Klimazonen zu erleben. Auch das World Future Lab, ein begehbares, interaktives Spiel, war ein Highlight. Hier konnten die Schüler die Auswirkungen des Handelns jedes Einzelnen auf den Klimawandel beobachten und mit eigenen strategischen Entscheidungen erkennen, wie man Umweltschutz positiv gestalten kann. In einem Expertengespräch mit Frau Dr. Nawrath wurden die bisherigen Erkenntnisse noch erweitert und ausführlich diskutiert.

Eine speziell auf die kulinarischen Besonderheiten der einzelnen Reisestationen ausgelegte Führung durch die Ausstellung des Klimahauses verdeutlichte den Schülern die Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Nahrungsversorgung in den verschiedensten Regionen der Welt. Direkt im Anschluss wurden in einem Kochworkshop umweltfreundliche Gerichte zubereitet und die Aspekte des ökologischen Fußabdrucks hinsichtlich der Ernährung betrachtet.

Neben dem Klimahaus lernten die Schüler auch die Stadt Bremerhaven mit ihren riesigen Häfen und modernen Frachtschiffen bei Hafenrundfahrten zu Land und zu Wasser kennen. Besonders interessant war hierbei das deutsche Forschungsschiff  „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts. Dieses lag für wenige Tage zur Vorbereitung auf ihre nächste monatelange Antarktisexpedition in Bremerhaven.

Die Fahrt zeigte dem Kurs die Dringlichkeit des umweltbewussten Handelns auf, insbesondere auch hinsichtlich der Anpassungen im Alltagsleben eines jeden Einzelnen. 


Klimaneutralität - FAQ

Hier haben wir einige der am häufigsten gestellten Kundenfragen für Sie zusammengefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben, senden Sie uns diese bitte zu. Wir beantworten sie gerne.

WARUM KLIMANEUTRALITÄT?

Unsere Atmosphäre ist ein kleines Wunderwerk der Natur. Sie enthält sogenannte Treibhausgase, die den Erdball wie ein Schutzschild umgeben und verhindern, dass die von der Erde kommende Wärme ins All entweicht. Ohne Treibhausgase wäre es auf der Erde bitterkalt. Unser heutiges Problem ist, dass die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, vor allem die des Kohlendioxids (CO₂), das durch Industrie, Haushalte und Verkehr verursacht wird, zu stark ansteigt. Dadurch heizt sich unsere Atmosphäre unnatürlich stark auf. Dies hat u. a. zur Folge, dass unsere Polkappen schmelzen, die Wasserspiegel ansteigen und immer mehr Extremwetterphänomene zu beobachten sind – mit äußerst negativen Folgen für das weltweite Klima, Mensch und Umwelt. Deshalb ist es wichtig, CO₂ einzusparen und das Klima zu schützen.

WAS IST KOHLENSTOFFDIOXID BZW. CO₂?

Kohlenstoffdioxid ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, deren chemische Bezeichnung CO₂ ist. Auch unter Treibhaus- und Klimagas versteht man denselben Stoff, der bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen entsteht.

WIE FUNKTIONIERT KLIMANEUTRALITÄT?

Dem Prinzip der Klimaneutralität liegt die Grundidee der Klimabalance zu Grunde: Treibhausgase haben eine globale Schädigungswirkung – für den Klimaschutz ist es nicht relevant, wo Emissionen entstehen. Klima ist global. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, Emissionen von Treibhausgasen an einem Ort durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen an einem anderen Ort klimawirksam auszugleichen.

100 % CO₂- AUSGLEICH – WIE FUNKTIONIERT DAS?

In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsagentur KlimaInvest Green Concepts GmbH (KlimaInvest) aus Hamburg lassen wir die CO₂-Emissionen, die durch von uns gebuchte Beförderungs- und Übernachtungsleistungen entstehen, berechnen. Durch die Investition in zertifizierte Klimaschutzprojekte werden diese CO₂-Emissionen klimawirksam ausgeglichen. Damit garantieren wir 100 % Klimaneutralität.

WIE FUNKTIONIERT EIN KLIMASCHUTZPROJEKT?

Da es für die Atmosphäre nicht wichtig ist, an welchem Ort CO₂ ausgestoßen oder eingespart wird, ist es ökonomisch sinnvoll, den Ausstoß einer gewissen Menge an Treibhausgasen, der hier entsteht, an einem anderen Ort zu vermeiden. Das kann zum Beispiel durch die Errichtung und den Betrieb eines Windparks anstelle eines Kohlekraftwerkes sein. Durch die Einspeisung regenerativ erzeugten Stroms in das Netz wird konventionell erzeugter (CO₂-belasteter) Strom verdrängt und so Treibhausgasemissionen reduziert. Diese Reduktionen werden in Form von CO₂-Minderungsrechten verbrieft – ein CO₂-Minderungsrecht steht für eine eingesparte Tonne Treibhausgasemissionen. Es ist wesentlich, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es die zusätzliche Finanzierung durch den Verkauf der CO₂-Minderungsrechte erhält. Das Geld aus dem Verkauf ist entscheidend für die Realisierung, da es die Wirtschaftlichkeit sichert.

WARUM LIEGEN DIE GEFÖRDERTEN KLIMASCHUTZPROJEKTE OFT IM AUSLAND?

Klimaschutzprojekte befinden sich in vielen Fällen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Hierfür gibt es zwei entscheidende Gründe. Zum einen ist die Durchführung von Klimaschutzprojekten in Schwellen- und Entwicklungsländern oft mit deutlich geringeren Kosten verbunden, als in Industrieländern, wie Deutschland. Gleichzeitig fallen die Ergebnisse dort deutlich besser aus. Dort lässt sich auch mit wenig Geld viel bewegen. Zum anderen entsteht auch ein großer Nutzen für die Regionen vor Ort. Unsere Klimaschutzprojekte sind geprüft und zertifiziert und folgen den Anforderungen der Vereinten Nationen. Die Lebenssituation der dort lebenden Menschen wird z. B. durch eine zuverlässige und ökologische Stromversorgung, die Stärkung der Infrastruktur und die Vermittlung von technologischem Know-How in meist ländlichen Regionen verbessert, eine nachhaltige Entwicklung gefördert und die Umwelt geschützt.

WELCHE QUALITÄTSKRITERIEN ERFÜLLEN DIE UNTERSTÜTZEN KLIMASCHUTZPROJEKTE?

Unsere Nachhaltigkeitsagentur KlimaInvest prüft und bescheinigt zusammen mit unabhängigen Prüforganisationen, wie z. B. dem TÜV, dass die von uns geförderten Projekte nachhaltig und ökologisch sinnvoll sind. Sie entsprechen einem der weltweit anspruchsvollsten Standards, dem Verified Carbon Standard (www.v-c-s.org), dieser folgt dem Kriterienkatalog des UNFCCC (Klimaschutzsekretariat der Vereinten Nationen). Außerdem garantiert dieser Projektstandard, dass keine Klimaschutzprojekte gefördert werden, die auch ohne unseren Beitrag zum Klimaschutz umgesetzt würden. Diese sogenannte „Zusätzlichkeit“ ist bei jedem unserer Klimaschutzprojekte belegt und zertifiziert.

WOHER WISSEN SIE, WIE VIEL CO₂ AUSGESTOSSEN WIRD?

 Mithilfe von KlimaInvest werden unsere Verbräuche im Beförderung- und Übernachtungsbereich sowie im Unternehmenssitz ermittelt. Die erfassten Verbräuche werden mit entsprechenden Emissionsfaktoren multipliziert, die das Öko-Institut (Institut für angewandte Ökologie e. V., www.oeko.de) und das Umweltbundesamt (www.klimaaktiv.de) veröffentlichen.